- Flock- und Flexfolien sind thermoverpreßbare Materialien, geeignet für alle nichtsilikonierten Gewebearten aus 100% Baumwolle, Baumwollmischgewebe, 100% Polyester und Acrylat, wie T-Shirts, Kappen, Fahnen und Wimpel. Sie können auf herkömmlichen Computerschneideanlagen verarbeitet werden. Bei beschichteten Geweben empfehlen wir Spezialfolien, wie z.B. Nylo-Stic.
Bitte beachten Sie: Flock- und Flexfolien müssen in Spiegelschrift ausgeschnitten werden!
Die Trägerfolie ist gleichzeitig das Übertragungsmaterial, mit der die ausgeschnittenen Buchstaben/Logos auf das Textil gebracht werden. Textilfolie mit der transparenten Trägerfolie (oben), Schmelzkleberseite (unten) auf das Textil legen und unter Beachtung der o.g. Zeit und Temperatur verpressen. Das Übertragungsmaterial sollte erst nach dem Abkühlen vom Textil entfernt werden (nicht wenn das Textil noch warm ist*). Nachfolgende Hinweise basieren auf Tests und Erfahrungswerten, trotzdem kann daraus keine Gewährleistung abgeleitet werden. Wir empfehlen immer eigene Vortests durchzuführen.
* für spezielle Folien gibt es Ausnahmen
Es ist nicht empfehlenswert Flock- und Flexfolien mit einem Bügeleisen aufzutragen, da Sie damit keine gleichbleibende Temperatur und keinen konstanten Druck erzeugen können.
- Haltbarkeitsdauer
Die Haltbarkeitsdauer der Flock- und Flexfolien ist abhängig von der Behandlung des Stoffes und den Waschgewohnheiten. Wir raten Ihnen, Textilen mit Flockfolie bis max 40°C und Flexfolie, Typ: EXTRA und SMART-Flex bis max 60°C zu waschen. Flexfolie FX in den Grundfarben ist bis max 80° waschbar.
Flexfarben in Sonderfarben sind mit geringen Temperaturen zu waschen.
- Nützliche Tipps
Das Aufbringen von Flock- und Flexfolie kann in der Zeit und Wärme variieren, dies ist abhängig vom Typ der Wärmepresse sowie vom Material des Textils. Deshalb sollten Sie kontrollieren, ob die Temperatur der Presse mit der Temperatur des Thermostats übereinstimmt. Auf Anfrage senden wir Ihnen Temperaturmeßstreifen zur Kontrolle Ihrer Anzeige.
Bei elastischem oder bearbeitetem Stoff wird empfohlen, die Temperatur beizubehalten, dafür die Übertragungszeit um einige Sekunden zu verlängern, da diese Textilien mit Leim langsamer durchdrungen werden. Alternativ empfehlen wir Nylo-Stic oder Strech-Flex!
Ob die Übertragung optimal verlaufen ist, läßt sich mittels Fingernagelprobe kontrollieren, wenn die Folie abgehoben werden kann, muß die Temperatur oder die Zeit der Übertragung erhöht werden.
Flock- und Flexfolien in den Farben gold und silber sind etwas zäher und müssen deshalb mit einem angepaßtem Messer geschnitten werden.
Wenn bei Flexfolien nach der Übertragung Leimreste auf dem Textil zurückbleiben, pressen Sie darauf ein Tuch aus Baumwolle (ca. 1 Sekunde). Das Baumwolltuch wird den Leim aufnehmen.
Wenn Sie auf ein Textil, auf dem sich bereits Flexfolie befindet, zusätzliche Buchstaben oder Logos aufbringen, müssen Sie die bereits aufgepresste Schrift erneut mit dem Trägermaterial abdecken, da sonst ein glänzender Effekt entsteht.
- Weeder-Entgitterwerkzeug

Mit diesem Werkzeug entgittern Sie Textilfolien mit erheblich geringerem Zeitaufwand (Artikel A 97)
- Produkthaftung
Aufgrund der vielfältigen Einflüsse, die sich aus der Herstellung und Übertragung der Transferfolie, der Materialbeschaffenheit der Trägerstoffe sowie den Wasch- und Reinigungsbedingungen ergeben, kann sich verständlicherweise die Produkthaftung nur auf das unverarbeitete Material beziehen.
- Flockentferner
Zum Entfernen von Flockfolie vom Textil finden Sie unter Zubehör
(Flockentferner gehört zu den Gefahrenstoffen Nr. UN 1593.
Beachten Sie die Hinweise zu Umgang, Lagerung und Transport)